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Roboterwettbewerb PDF Drucken E-Mail
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Enger (WB). Ein langes Wochenende liegt hinter Sven Assmann (13), Julius Schüler (15) und Mika Kuge (14). Die drei Schüler bilden gemeinsam das Team »First Robotics«, das mit seinem selbst programmierten Roboter bei den Landesmeisterschaften der Initiative »Zukunft durch Innovation« (zdi) in Mülheim an der Ruhr den 7. Platz belegt hat.

Sven und Mika sind Schüler des Widukind-Gymnasiums, Teamkamerad Julius besucht die Realschule Enger. »Mit dieser Platzierung sind wir sehr zufrieden. Ich habe mich im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessert«, sagt Mika Kuge, der mit seiner zweiten Teilnahme der »alte Hase« des Teams ist. 27 Mannschaften hatten sich in 15 Regionalwettbewerben mit insgesamt mehr als 150 teilnehmenden Gruppen für das Landesfinale qualifiziert.

Lego-Elemente programmiert

In der Mülheimer Innogy-Sporthalle traten die Regionalsieger aus Grund- und weiterführenden Schulen in den Disziplinen »Robo Game« und »Robo Performance« gegeneinander an. Sven, Julius und Mika waren in der durch klare Anforderungen strukturierten Kategorie »Robo Games« gestartet, in der es galt, einen ausschließlich aus Lego-Elementen gebauten Roboter so zu programmieren, dass er in zweieinhalb Minuten möglichst viele Aufgaben meistert.

Da mehr Aufgaben gestellt wurden, als in der gegebenen Zeit zu bewältigen sind, mussten die Schüler Prioritäten setzen. Sie entwickelten Werkzeuge und zuverlässige Programmierungen unter Einbeziehung der Aktoren und Sensoren. Besondere Hürde: Je nach Veranstaltungsort sehen sich die jungen Entwickler veränderten Bedingungen gegenüber. »Die Lichtverhältnisse können ausschlaggebend sein, wenn man, wie wir, mit Linienführung arbeitet«, gibt Mika Kuge zu bedenken. Auch müsse die Programmierung so präzise sein, dass Unebenheiten oder Erschütterungen des Schwingbodens der Sporthalle die Funktion der Roboter nicht beeinflussten.

»Es hat Spaß gemacht«

Den Wettbewerb in Bielefeld hatte das hoch motivierte Team mit großem Abstand für sich entschieden, in Mülheim fiel die Punktvergabe schon wesentlich spannender aus. Teils differierten die Bewertungen zwischen den Teams nur minimal.

Seit den Sommerferien hatten sich die drei Tüftler regelmäßig getroffen, um an ihrem Lego-Roboter, vor allem aber an dessen Programmierung, zu feilen. Im Wettbewerb sei es vor allem auf die Software angekommen, während die Roboter alle recht ähnlich gebaut waren, erzählt Mika Kuge. Wie viele Arbeitsstunden sie investiert haben, können die drei Schüler nicht sagen. Nur so viel: »Es hat Spaß gemacht.« Teamcoach Elke Kuge wundert’s nicht. »Die Zusammenarbeit des Teams lief sehr harmonisch. Toll, wenn ein schulübergreifendes Projekt so gut läuft, meint sie«. Ein besonderer Dank gilt der Osthushenrich-Stiftung sowie der Ravensberger Erfinderwerkstatt, die das Engeraner Team finanziell und materiell unterstützt haben.

 
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