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Elterninfo Nummer 61 - April 2005 PDF Drucken E-Mail

Liebe Eltern!

In diesem Eltern-Info werden Sie ausführliche Informationen über den Ablauf der Festaktivitäten zur 10-Jahr-Feier erhalten. Weitere Schwerpunkte in dieser Ausgabe sind: Der Besuch bei unserer türkischen Partnerschule in Antalya im Rahmens des Comenius-Projektes, Informationen über eine interessante Veranstaltung zum Thema "Internetgefahren" sowie das Erlebnis "Klassenübernachtung in der Schule" hautnah von Eltern erlebt.

Ihr Joachim Blombach

Comenius - neue Wege voneinander zu lernen

Zur Erinnerung - bereits im November 2004 sind wir im Rahmen dieses europäischen Schulentwicklungsprojektes an der Middenschool in Leopoldsburg zu Gast gewesen. Im März konnten wir dann SchülerInnen und LehrerInnen unserer beiden Partnerschulen bei uns willkommen heißen.

Ende April machten wir (Joachim Blombach, Marion Holwas und Roswitha Schröder-Deter) uns nun gemeinsam mit 4 SchülerInnen (Tim Cornelius 8c, Linda Dietrich 8a, Lucas Kaspersetz 8d und Sibel Özen 7b) zu einem Gegenbesuch zu unserer Partnerschule "Özel Yagmur Lisesi" in Antalya auf. Dort konnten wir vor Ort durch den Besuch verschiedener Primar- und Sekundarschulen praktische Einblicke in das türkische Schulsystem gewinnen. - Unsere Schüler werden darüber im nächsten Elterninfo genauer berichten. Das Konzept des "Özel Yagmur Lisesi" zur Elternarbeit stellte einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt dar, über den wir uns in dieser Zeit austauschten.

Fazit ist - wir durften viele gute Anregungen und Ideen im Gepäck mit nach Hause nehmen, von denen unsere Schule sicherlich zukünftig profitieren wird. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei unseren türkischen Gastgebern, die uns sehr herzlich empfangen haben.

(M. Holwas)

INFOS IN KÜRZE - INFOS IN KÜRZE - INFOS IN KÜRZE - INFOS IN KÜRZE -

  • Kirschblütenfest - Die Eltern der 6. Klassen haben, nachdem bereits viele Vorbereitungen für den Verkaufsstand auf dem Kirschblütenfest getroffen waren, die Teilnahme schweren Herzens abgesagt. Grund dafür war die Auflage von Seiten des Kulturausschusses einen Betrag von 100 € an die Veranstalter des Kirschblütenfestes abzutreten. Bisher, beim Weihnachtsmarkt bzw. auf den vergangenen Kirschblütenfesten, hatte es diese Regelung für Schulen nicht gegeben.
  • Seit dem 01.04.05 arbeitet Thomas Evers als Lehrer für die Fächer Englisch und Informatik an unserer Schule. Herzlich willkommen!
  • Korrektur: Im letzten Eltern-Info wurde im Rahmen des Comeniustreffens auf die Beteiligung der SV verwiesen. Hierbei ist ein Namensfehler bei der Schülersprecherin unterlaufen. Der korrekte Name ist Helene Smolin.
  • Schülerinnen der Realschule Enger stellen zur Zeit ihre "Kunst-Bären" bei Klingenthal in Herford aus.
  • Die Coproduktion der Theater- und Gestaltungs-AG - ein Stück ganz frei nach Goethes "Faust" - steht vor der Vollendung. Der genaue Aufführungstermin wir in Kürze bekannt gegeben.
  • Mitteilung an ehemalige Schüler/innen der Realschule Enger: Alle Ehemaligen sind ganz herzlich zum Schulfest (Do. 02.06. 14.00-17.00 Uhr) und zur 10-Jahr-Party (Fr. 03.06. ab 20.00 Uhr) eingeladen. Anmeldung erwünscht unter: info@rsenger.de oder Tel. 05224/978034

Kinder im Internet: Gefahren, die keiner kennt. Tatort: Internet-Chatroom

Beate Schöning, freie Journalistin aus Bremen, betrachtet die ungebremste Verbreitung des Internets, sein Eindringen in alle Lebensbereiche der Gesellschaft und dabei vor allem seine Nutzung durch Kinder und Jugendliche mit gehöriger Skepsis. Und das mit gutem Grund. So gelang es ihr bei der Informationsveranstaltung im April für Eltern und Lehrer beeindruckend, ihre These von zunehmend kinder- und jugendgefährdenden Tendenzen im Internet anhand von Online-Beispielen zu belegen. Dabei hatte sie nicht einmal die große Anzahl von Seiten mit pornographischem Inhalt im Auge, die sich dem unbedarften Surfer geradezu aufdrängen. Ihr ging es vielmehr um die so genannten Chaträume, eine gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebte Art der Kommunikation, die online den direkten Informationsaustausch mit beliebig vielen "Chat"- Partnern erlaubt.

Chaträume werden von den verschiedensten Anbietern im Internet angeboten, seien es Jugendzeitschriften wie Bravo oder andere Träger wie MSN, etc. Schönings These: Internet- Chaträume, auch diejenigen, die als sicher gelten, werden von Pädophilen genutzt, um den Kontakt zu ihren potentiellen Opfern herzustellen.

Um zu zeigen, wie in diesen Chaträumen verschiedene Typen von Pädophilen Initialkontakte mit jungen Mädchen aufnehmen, nahm sie einfach als "Lockvogel" mit dem Namen "Laura12w" an einem Chat teil. Innerhalb kürzester Zeit wurde "Laura12w" von mehreren Männern, z.B. "Sven19", kontaktiert und in einen zunächst allgemeinen Chat verwickelt, der sich aber alsbald auf ausschließlich sexuelle Themen konzentrierte. Das Ganze endete in einem Fall in einer konkreten Verabredung am Herforder Bahnhof zwischen "Laura12w" und einem ihrer Chat -Partner.

Schöning verwies im Anschluss an diese eindrucksvolle Demonstration darauf, dass die Gefahr, die von Chaträumen für Kinder und Jugendliche ausgeht, in der Diskussion über das Internet überhaupt keine Rolle spiele, im Gegenteil, es fände eher eine Verharmlosung statt. So gebe es nicht mehr als 50 Polizeibeamte bundesweit, die sich damit beschäftigten. Auch sei es nicht leicht möglich, per Software einen wirksamen Schutz herzustellen. Generell bescheinigte Schöning der bundesdeutschen Gesellschaft eine mangelnde Medienkompetenz in Bezug auf das Internet.

Eltern rät sie, das Thema Sexualität auf möglichst einfühlsame Weise mit ihren Kindern zu besprechen, um zu verhindern, dass es zu realen Kontakten mit "einfühlsamen" Chat- Partnern kommt. Außerdem sollten sich Eltern, so Schöning, durchaus dafür interessieren, in welchem Chatraum sich ihre Kindern mit wem wie unterhalten. Sinnvoll wäre es, Anmeldungen in Chats gemeinsam mit den Eltern durchzuführen. Kinder sollten nur dann surfen, wenn ein Elternteil zu Hause ist.

Die Aufgabe der Eltern sei es, den Kindern klar zu machen, dass sie im Internet nie ganz sicher sind und dass man seine "Geheimnisse" nur mit "echten" Freunden teilt. Zudem dürften Kinder im Internet auf keinen Fall ihre persönlichen Daten wie Festnetzanschluss, Handy-Nummer, den Namen ihrer Schule oder ihre Adresse preisgeben.

Zum Abschluss ihres Vortrages stellte Frau Schöning die Frage, ob es wirklich sinnvoll sei, das Internet so früh, in der Schule und zu Hause, in die kindliche Lebenswelt einzuführen, wie es derzeit in Deutschland praktiziert wird.

(Thomas Evers)

10 Jahre Realschule Enger - Zeit zusammen zu feiern

Am 28. August 1995 nahm die damals "kleinste Realschule des Landes NRW" mit 55 Schülerinnen und Schülern sowie einer Lehrerin und zwei Lehrern ihre Arbeit auf. Zehn Jahre später ist unsere Schule auf 570 Schülerinnen und Schüler sowie 34 Lehrerinnen und Lehrern angewachsen und ist mittlerweile wegen ihrer engagierten und innovativen Arbeit weit über die Grenzen des Landes bekannt. Grund genug, das zehnjährige Bestehen ausgiebig zu feiern.

In unserer Festwoche vom 30. Mai bis 3. Juni 2005 sind dementsprechend viele Aktivitäten geplant. Die Vorbereitungen dafür laufen seit Wochen schon auf Hochtouren. Ein erster - wohl ungewöhnlicher Höhepunkt - wird in der gemeinsamen Sonderzugfahrt der Schule von Herford nach Hamburg am 31.5. bestehen. Am Donnerstag, 2.6., laden die Klassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern von 14.00 - 17.00 Uhr zum Schulfest ein. Die Besucher können sich dabei auf vielfältige Aktionen, kulinarische Köstlichkeiten und viele Überraschungen freuen. Im Rahmen von zwei Projekttagen am Mittwoch- und Donnerstagvormittag bereiten sich die Akteure auf diesen weiteren Festhöhepunkt vor. Am Donnerstagabend veranstaltet die SV für die Realschülerinnen und - schüler einen fetzigen Discoabend.

Am Freitag, 3., werden im Rahmen des offiziellen Festaktes zahlreiche Gäste erwartet, bevor dann ab ca. 20.00 Uhr eine fröhliche Fete mit Kolleginnen und Kollegen, Eltern, Ehemaligen und Freunden der Schule mit der beliebten und bekannten Engeraner Band "Percy Pur" beginnen wird. Zu dieser gemeinsamen 10-Jahr-Party laden wir Sie, liebe Eltern, schon an dieser Stelle herzlich ein.

Im Rahmen der 10-Jahrfeier wird es auch eine inhaltlich und äußerlich sehr ansprechende Festzeitschrift geben, die sowohl einen Rückblick auf die letzen 10 Jahre sowie einen Einblick auf die gegenwärtige Arbeit der Schule geben wird. Darüber hinaus ist schon im April ein Großfoto von einem darauf spezialisierten Fotografen gemacht worden, auf dem alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit einer großen Zehn abgebildet sind.

Es ist schön zu sehen, wie bei allen Vorbereitungen SchülerInnen, Eltern und Lehrer intensiv und engagiert zusammenarbeiten entsprechend der alten Weisheit "Keiner kann alles, aber jeder kann etwas - und darauf kommt es an."

(Joachim Blombach)

Wer, ich???

Diese Frage hat sich mir erst gar nicht gestellt. Die Möglichkeit mit einer kompletten Schulklasse eine Nacht in der Schule mit Disco, Gesellschaftsspielen und einem mitternächtlichen Fußballturnier als Begleitperson zu verbringen hörte sich spannend an. Die Eltern signalisierten Zustimmung und Bereitschaft bei der Gestaltung des Abendbrotes und des Frühstücks zu helfen und so konnte ein geeigneter Termin festgesetzt werden.

Am Freitagabend, den 15.04.2005, um 18.00 Uhr trafen die Schüler/innen der 6a mit Schlafsack, Luftmatratze und Rucksack (gefüllt mit CDs, Bällen und Proviant für nächtliche Unternehmungen) in der Schule ein. Schnell waren die Nachtlager in zwei Klassenräumen und die Disco eingerichtet. Der Pizzabäcker brachte Bleche mit ofenfrischer Pizza für jeden Geschmack; Apfelschorle, Mineralwasser und Limonade rundeten das Abendbrot in der schuleigenen Küche ab.

Der Abend wurde mit Handtischtennis, Tanzen, Kartenspielen und Gesprächen verbracht. Das mitternächtliche Fußballturnier bei Notbeleuchtung in der Turnhalle zeigte keine Schwächen. So konnte die aufregende Stimmung bis in die Morgenstunden in den Schlafräumen fortgesetzt werden. Irgendwann musste auch das letzte Duo überzeugt werden, die Taschenlampen, Handys, Getränkeflaschen und Kekse aus der Hand zu legen und die Augen zu schließen. Aber nur für zwei Stunden, denn wir freuten uns alle auf das Frühstück, das die abholenden Eltern mitgebracht hatten.

Auf die Frage beim Frühstück, ob ich müde wäre, konnte ich nur antworten... Wer, ich???

(Peter Lindemeier)

 
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