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Kooperation mit Boge PDF Drucken E-Mail

 

Kooperation dermit der Firma BOGE Kompressoren 


Wer arbeitet zusammen?

Seit nunmehr 10 Jahren arbeiten die Firma Boge Kompressoren in Bielefeld und die Realschule Enger zusammen. Die Firma Boge Kompressoren ist ein alteingesessenes mittelständisches Maschinenbauunternehmen, das hochwertige Kompressoren herstellt und weltweit verkauft. In Bielefeld ist der Firmensitz mit Verwaltung und Produktion angesiedelt, sodass in beiden Bereichen rein räumlich gute Bedingungen für einen Austausch gegeben sind. Die Kooperation ist im Schulprogramm verankert und schriftlich in Form eines Vertrages besiegelt worden. Sie wird von Schulleitung und Lehrerkollegium auf der einen und Betriebsleitung und Mitarbeitern auf der anderen Seite befürwortet. Die Kontakte werden gepflegt und weiterentwickelt über die Schul- und Betriebsleitung, festgelegte Ansprechpartner für die Koordination von Projekten und ganz direkt über alle an einzelnen Vorhaben Beteiligten.

Warum arbeiten wir zusammen?

Es gibt viele Gründe für eine Schule mit einem Wirtschaftsunternehmen zusammenzuarbeiten. Es gibt außerdem hinreichend Gründe für einen Betrieb enge Kontakte zu einer Schule zu pflegen. Aus schulischer Sicht sprechen inhaltlich die Praxisnähe, die Veranschaulichung und die Verdeutlichung der Relevanz von Unterrichtsthemen für eine Kooperation. Den Klassenraum zu verlassen, stellt an die SchülerInnen aber auch andere Anforderungen an ihre Kommunikationsfähigkeit, ihr Sozialverhalten und ihre methodischen Fähigkeiten (siehe Lernbausteine). Praktiker, die im Unterricht auftreten, haben außerdem häufig einen "Glaubwürdigkeitsbonus" gegenüber LehrerInnen.

Da Schule nicht im luftleeren Raum arbeitet, sondern in starkem Maße auf das Berufsleben vorbereitet, muss hier ein inhaltlicher Austausch stattfinden: Was wird von Schule erwartet? Was kann Schule leisten? Was wird vonAuszubildenden erwartet und gefordert? Was heißt es, eine Ausbildung zu machen? Einen Gewinn tragen also SchülerInnen und LehrerInnen davon.

Ein Betrieb "bietet" einer Schule sicherlich mehr, als Schule zurückgeben kann. Das Interesse eines Unternehmens besteht also nicht darin, frühzeitig geeignete Auszubildende zu finden oder Imagepflege zu betreiben. Der Firma Boge geht es vielmehr darum, durch Information ihren Teil zur Senkung der Quote von Lehrstellenabbrechern beizutragen und allgemein für Metallberufe Begeisterung zu wecken. Außerdem gilt auch hier, dass der Austausch zwischen den Systemen "Schule" und "Wirtschaft" zu mehr Verständnis füreinander führt und Ideen entstehen, wie die Anliegen beider Seiten gefördert werden können.

In welchen Bereichen arbeiten wir zusammen?

Diese Kooperation lebt auf verschiedenen Ebenen. Sie findet - natürlich - im Unterricht in der Schule bzw. als Unterrichtsgang statt. Da die Kooperationsprojekte sich aus den Unterrichtsthemen heraus entwickeln, kann prinzipiell jedes Unterrichtsfach von den Möglichkeiten, die ein Industriebetrieb bietet, profitieren. Fächer wie Technik, Physik oder Berufswahlvorbereitung finden schnell Anknüpfungspunkte, aber auch Kunst, Erdkunde oder Musik haben bereits Projekte durchgeführt bzw. in Planung. Betrachtet man die Stundentafel, so stellt man fest, dass mittlerweile die Mehrheit der Unterrichtsfächer kooperiert hat und weitere daran arbeiten.

Dabei kann die Kooperation ebenso ein kurzer Besuch in Betrieb oder Schule sein (z. B. eine einstündige Expertenbefragung zum Verhalten im Betriebspraktikum) wie ein längerfristig angelegtes Projekt (z. B. Vorbereitung und Durchführung einer französischsprachigen Betriebserkundung durch einen Französisch-Kurs für die Austauschschüler aus Frankreich).

Kooperation kann auch den Charakter einer - informellen - Lehrerfortbildung annehmen. TechniklehrerInnen können sich über Modernisierungen auf dem Laufenden halten, BerufswahllehrerInnen bekommen Informationen über die Praxis in neuen Ausbildungsberufen oder der EU-Binnenmarkt stellt sich für Sowi-LehrerInnen konkreter dar.

Ein umfassenderes Bild von Arbeitsabläufen, Techniken, Betriebsorganisation und ähnlichem erhält, wer sich zu einem mehrtägigen Lehrerbetriebspraktikum entschließt.

Gelegentlich kann Schule mit ihren ureigenen Aufgaben auch dem Betrieb Hilfestellungen geben. Im Rahmen der Mitarbeiterfortbildung hat die Firma Boge Kompressoren eine hausinterne Fachkraft-Ausbildung aufgelegt. Deren Ausbilder sind von KollegInnen der Realschule Enger für den zweiten Jahrgang didaktisch geschult worden. Ebenso sind MitarbeiterInnen in die Mindmap-Technik eingeführt worden. Unterstützung gab es auch für den Boge-Ausbildungstag.

Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit ist geprägt vom kooperativen Charakter der Beziehung Schule - Betrieb und die Rückmeldungen bestätigen uns in unserer Arbeit.

Was wollen wir noch?

Die Pflege der bestehenden Projekte ist eine wichtige Aufgabe. Aber es lassen sich immer noch neue Anknüpfungspunkte erkennen. Zwei aktuelle Beispiele: Die Exportorientierung von Boge Kompressoren setzt die Beherrschung und den Gebrauch von Fremdsprachen in ganz unterschiedlichen Berufen voraus. Für Englisch und/oder Französisch lernende SchülerInnen können hier motivierende Lernsituationen geschaffen werden.

Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung zeigt sich immer wieder die Bedeutung des Elternhauses für überlegte Entscheidungen. Betriebserkundungen und Gespräche mit Ausbildern für Eltern stehen deshalb zurzeit zur Diskussion. Weitere Projektideen sind in der Phase der Konkretisierung.

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